IM HERZSPORT TRAINIEREN KEINE DIAGNOSEN.
Es trainieren Menschen.
Ein Teilnehmer mit koronarer Herzerkrankung kann gleichzeitig unter Arthrose, Diabetes, Adipositas oder chronischen Schmerzen leiden. Hinzu kommen möglicherweise Ängste, Stress, Schlafprobleme oder Unsicherheit gegenüber körperlicher Belastung. Für Trainer entsteht daraus eine anspruchsvolle Aufgabe:
Ein Trainingsreiz kann für das Herz-Kreislauf-System sinnvoll sein – gleichzeitig aber durch andere Erkrankungen oder individuelle Faktoren begrenzt werden. Eine moderne Trainingssteuerung muss deshalb mehr berücksichtigen als Herzfrequenz, Trainingsplan und Diagnose.
Gute Trainingssteuerung beginnt dort, wo wir nicht nur die Erkrankung, sondern den ganzen Menschen betrachten.
DAS NEHMEN SIE AUS DER FORTBILDUNG MIT
Die Fortbildung erweitert Ihren Blick auf die zunehmend komplexen Anforderungen im ambulanten Herzsport.
Sie lernen,
Multimorbidität und ihre Bedeutung für die Trainingsplanung besser einzuordnen,
Wechselwirkungen verschiedener Erkrankungen bei der Trainingssteuerung zu berücksichtigen,
psychosomatische und psychische Einflussfaktoren bewusster wahrzunehmen,
Angst, Stress und Unsicherheit gegenüber körperlicher Belastung besser einzuordnen,
Belastbarkeit nicht ausschließlich anhand einzelner Messwerte zu beurteilen,
subjektive und objektive Parameter sinnvoll miteinander zu verbinden,
moderne Möglichkeiten einer individualisierten Trainingssteuerung kennenzulernen,
Training bei unterschiedlichen gesundheitlichen Einschränkungen anzupassen,
und komplexe Trainingssituationen im ambulanten Herzsport sicherer zu beurteilen.
INHALTE DER FORTBILDUNG
MULTIMORBIDITÄT IM HERZSPORT - Warum die einzelne Diagnose für die Trainingsplanung häufig nicht mehr ausreicht
KARDIALE & METABOLISCHE BEGLEITERKRANKUNGEN - Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas und weitere relevante Einflussfaktoren
ORTHOPÄDISCHE LIMITATIONEN - Wenn Gelenke, Wirbelsäule oder Schmerzen die kardiologisch gewünschte Belastung begrenzen
PSYCHOSOMATISCHE FAKTOREN - Zusammenspiel von körperlichen Beschwerden, Stress, psychischer Belastung und körperlicher Leistungsfähigkeit
ANGST & BELASTUNGSVERMEIDUNG - Warum Teilnehmer körperliche Belastung vermeiden – und wie Trainer angemessen damit umgehen können
INDIVIDUELLE TRAININGSSTEUERUNG - Objektive Messwerte, subjektives Belastungsempfinden und individuelle Tagesform sinnvoll zusammenführen
INDIVIDUELLE TRAININGSSTEUERUNG - Objektive Messwerte, subjektives Belastungsempfinden und individuelle Tagesform sinnvoll zusammenführen
INNOVATIVE TRAININGSANSÄTZE - Moderne Möglichkeiten der Belastungssteuerung und differenzierte Trainingsmethoden im ambulanten Herzsport
FALLBEISPIELE & PRAXISTRANSFER - Komplexe Ausgangssituationen analysieren und Trainingsentscheidungen nachvollziehbar treffen
FÜR WEN IST DIE FORTBILDUNG GEEIGNET?
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Übungsleiter im ambulanten Herzsport und Rehabilitationssport Innere Medizin, die bereits mit heterogenen Teilnehmergruppen und komplexen gesundheitlichen Ausgangssituationen arbeiten.
Sie eignet sich darüber hinaus für entsprechend qualifizierte Fachkräfte aus Sport, Sporttherapie, Physiotherapie, Training und Rehabilitation.
Besonders wertvoll ist die Fortbildung für alle, die ihre Trainingssteuerung über standardisierte Trainingsprogramme hinaus individueller und differenzierter gestalten möchten.
MULTIMORBIDITÄT, PSYCHOSOMATISCHE FAKTOREN & INNOVATIVE TRAININGSSTEUERUNG
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FORMAT
Live-Online-Fortbildung
16 UE
SCHWERPUNKT: Ambulanter Herzsport
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ZIELGRUPPE
Übungsleiter:innen Herzsport / Rehasport Innere Medizin und entsprechend qualifizierte Fachkräfte
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ABSCHLUSS
Teilnahmebescheinigung der SpoMedicus Akademie
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Referent
Dr. Arnd Schürmann
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INVESTITION
99 €
HÄUFIGE FRAGEN ZUR FORTBILDUNG
Von Multimorbidität spricht man, wenn bei einem Menschen mehrere Erkrankungen gleichzeitig bestehen.
Im ambulanten Herzsport kann beispielsweise eine kardiologische Erkrankung gemeinsam mit Diabetes, Adipositas, orthopädischen Einschränkungen oder weiteren gesundheitlichen Problemen auftreten.
Für die Trainingssteuerung bedeutet dies, dass nicht nur eine einzelne Diagnose betrachtet werden sollte.
Psychische und körperliche Faktoren können sich gegenseitig beeinflussen.
Stress, Angst, Schmerzen oder Unsicherheit gegenüber körperlicher Belastung können beispielsweise das individuelle Belastungsempfinden und Bewegungsverhalten beeinflussen.
Die Fortbildung vermittelt ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge. Sie ersetzt keine psychotherapeutische Ausbildung.